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Alternative Initiative in Georgien

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Projekte

Beratungs- und Qualifizierungsprogramm für nachhaltige Regionalentwicklung in Georgien

Das Projekt „Beratungs- und Qualifizierungsprogramm für nachhaltige Regionalentwicklung in Georgien“ baut auf einem Mikroprojekt auf, das von den österreichischen Organisationen „HERMES-Österreich Geistgemäße Geldgebarung“, "ÖAR Regionalberatung" und „conSalis – Entwicklungsberatung“ im Jahr 2011 durchgeführt wurde. Dieses fortführende Projekt wurde dann in gemeinsamen Workshops, Besprechungen und Auswertungen über zwei Jahre hinweg entwickelt.

Ziel des Projektes ist es, das Personal von EthicFinance weiterzubilden, um Projekte noch effektiver und zielgerichteter zu entwickeln und durchzuführen. Die Mitarbeiter sollen außerdem zu qualifizierter Beratung von Privatpersonen, Unternehmen und Gemeinschaften befähigt werden.

Der theoretische Teil des Qualifizierungsprogramms wird mit der praktischen Durchführung von vier Projektbeispielen in ländlichen Regionen begleitet. Diese Pilotprojekte sind zwei sozial-pädagogische und unternehmerische Projekte mit Jugendlichen in den georgischen Dörfern Sobissi und Argokhi, sowie Finanzierung und Beratung zweier landwirtschaftlicher Projekte durch die Kreditgenossenschaft EthicCapital. Auch dieser praktische Programmteil verläuft in enger Zusammenarbeit mit unseren ausländischen Partnern.

Die Projektteilnehmer sind EthicFinance e.V,  HERMES-Österreich Geistgemäße Geldgebarung, die Genossenschaft conSalis Österreich (Entwicklungsberatung), die ÖAR Regionalberatung GmbH und Georgien´s Brücke (Verein zur Förderung der deutsch-georgischen Freundschaft, Stuttgart). Das Projekt konnte durch die finanzielle Unterstützung des Centrums für internationale Migration und Entwicklung (CIM) und der Austrian Development Agency (ADA) am 1. Juli begonnen werden und wird sich über zwei Jahre erstrecken.

In der ersten Projektphase besuchten uns unsere Partner aus Österreich. Während der einwöchigen, intensiven Arbeitsphase arbeiteten conSalis-, ÖAR-und EthicFinance-Mitarbeiter an der Festlegung der primären Strategie und der Entwicklung des Aktionsplans. Besondere Schwerpunkte waren zudem Themen zu Projektentwicklung und Marketing.

Abschließend erfolgte die Ausarbeitung der Zielsetzungen und die Verteilung der Aufgaben bis zum nächsten gemeinsamem Treffen.

Mitarbeiter von EthicFinance haben im November 2013 in Österreich erfolgreiche regionale Familien- und kleine Unternehmen besucht, hinsichtlich Regionalentwicklung interessante Projekte besichtigt und ihre Arbeitsweise kennengelernt.

In der österreichischen Stadt Hallstatt besuchten wir die HTBLA (Höhere technische Bundeslehrlehranstalt), wo Dr. Friedrich Idam als Gastgeber die HTBLA Hallstatt vorstellte. Er gab uns Einblicke in die Geschichte der Schule und das erfolgreiche System der österreichischen Berufsbildung (Siehe Link).

Die Geschäftsreise war eine gute Möglichkeit für den Austausch von Wissen und Erfahrungen. Dadurch bekommen die Mitarbeiter von EthicFinance neue Anregungen und Grundlagen für neue Projektideen.

(Mehr über die Exkursion lesen Sie hier)

Im April 2014 wurden im Rahmen des 4. Pilotprojektes (das Jugendlichen nach dem Schulabschluss bei der Berufsorientierung und beim Erkennen von Zukunftschancen hilft) Seminare durchgeführt von der Vertreterin der Partnerorganisation „Georgien´s Brücke“, Sozialpädagogin Tamara Niguriani sowie von zwei Sozialarbeitern aus „Mobile Jugendarbeit Stuttgart Freiberg-Mönchfeld“, Natascha Zöller und Stefan Vogt.

Folgende Themen wurden behandelt:

  • Teamarbeit

  • Strategieentwicklung

  • Lösungsorientiertes Handeln

  • Individualität und Rollenverteilung im Team

Die Jugendlichen fanden die Seminare interessant und nützlich.

Im Mai 2014 besuchten uns unsere Partner aus Österreich - Mitarbeiter von ÖAR und conSalis - Waltraud Winkler-Rieder und Günther Marchner. Während eines einwöchigen Workshops wurden im Rahmen des Projektes durchgeführte Arbeiten beurteilt, erfolgreiche und weniger erfolgreiche Schritte identifiziert, in der Realität bestehende Möglichkeiten und Perspektiven analysiert. Es wurden Optimierungswege für die Organisation aufgezeigt.

Sobissuri

Jugendgenossenschaft im Dorf Sobissi

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