Voraussetzungen


Das Hauptproblem der Landwirtschaft ist die Bewässerung, sind chemische oder organische Düngemittel und die landwirtschaftliche Technik.

Das Wasser wurde über Bewässerungsanlagen aus dem südossetischen Gebiet nach Sobissi geleitet. Die Anlagen wurden vor vielen Jahren gebaut. Als das Wasser aus politischen Gründen aufgehört hatte zu fließen, wurden die Anlagen zerstört. Gegenwärtig werden die mit Traktoren und von Hand gezogenen Kanäle und Gräben zur Bewässerung benutzt. Allerdings fließt nun ausschließlich in der Regenzeit das Wasser auf die Obstplantagen. In den trockenen Monaten Juli und August, wenn das Wasser am nötigsten ist, erreicht die Bäume kein Wasser.
Die bisher verwendeten Düngemittel gibt es nicht mehr. Die Großindustrien in Georgien sind zusammengebrochen und aus Russland kann keine Einfuhr mehr erfolgen. Die aktuell auf dem Markt existierenden Düngemittel sind teuer. Sie werden hauptsächlich aus China und der Türkei eingeführt. Die Landwirte kennen die Substanzen nicht und trauen ihnen auch nicht, setzen sie jedoch aus Mangel an Alternativen ein.

Die kleinen Bauernwirtschaften mit durchschnittlichem Landbesitz von ca. 2 ha. können sich keinerlei landwirtschaftliche Technik leisten. Eine Kooperationsform in Bezug eines gemeinschaftlichen Fuhrparks gibt es nicht und ist kompliziert vermittelbar.

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